B31 Diskussionsforum

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Zerschneidung

Ausgehend vom IVI, MIK, BUND, NABU wird oft so getan, als ob es eine Zerschneidung der Region heute nicht geben würde bzw. nur für Hagnau ein Problem ist und sowohl Stetten als auch Immenstaad davon überhaupt nicht betroffen wären. Die B31 hat bereits heute eine enorme Zerschneidungswirkung in Stetten, in Hagnau sowieso und auch in Immenstaad. Stetten hat zusätzlich das Problem der doppelten Zerschneidung durch die B33. Diese Zerschneidung würde sich im Ausbau 0.1 nur dramatisch verstärken. Es ist im Grunde eine Ungeheuerlichkeit, den Menschen in Stetten und Immenstaad (aber auch Hagnau selbst mit Tunnel) und auch der seenahen Landschaft das weiter zu zumuten. Die Einschätzung einer "weiteren Zerschneidung " durch eine Trasse auf der Linie 7.5 ist falsch, weil es nur eine Verlagerung des Effekts in nicht bewohntes Gebiet bedeutet. Ohne der seenahen B31 (0.1) wird dieser Zerschneidungeffekt regional sogar massiv miniert. Gerade der IVI bemüht gerne den Begriff des "Sankt Florian Prinzips". Aber streng genommen macht der IVI nichts anderes. Außerdem ist der IVI derart auf Hagnau fokussiert, dass dort völlig übersehen wird, dass die Welt rechts und links von Hagnau nicht endet und damit die Belastungen und die Probleme aus dem Verkehr auch nicht aufhören.

Sowohl für Stetten als auch für Immenstaad haben tausende LkWs pro Tag, die nahezu rund um die Uhr fahren überhaupt keinen Unterhaltungswert.

Flächenverbrauch

Aussagen zum Flächenverbrauch sind im frühen Planungsstand gänzlich unseriös. Die bisherigen Aussagen zum Flächenverbrauch der verschiedenen Varianten in der Öffentlichkeit (insbesondere IVI; MIK; BUND; NABU) zum Flächenverbrauch enthalten ganz sicher viele falsche und unzureichende Annahmen. Darüberhinaus werden keinerlei Zahlen zum Vergleich präsentiert. Heute (Q1/2018) bereits zu erklären, welche Variante den größten Flächenverbrauch erzeugen wird, ist pure Spekulation und gehört ins Reich der Wahrsagungen. Warum:

  • Fakt ist, die Variante 0.1 ist die baulich längste Strecke im Vergleich zu 9.3 und 7.5.
  • Fakt ist, die B31neu wird nach Bauausführung eine "Landstraße Kategorie 1 (LS1)" oder im Sinne der StVO eine Kraftfahrstraße (§18 StVO). Damit gilt auf der gesamten Strecke ein Fahrverbot für Fahrzeuge, die bauartbedingt die Höchstgeschwindigkeit von 60km/h nicht erreichen. Außerdem kann der ÖPNV auf diesem Streckenabschnitt nicht mehr anhalten (Wegfall der Haltestellen AIRBUS, Kirchberg, Stetten Süd).
  • Fakt ist, für den Verkehr, der unter §18 StVO fällt und für die Versorgung durch den ÖPNV (Haltestellen) werden für die Variante 0.1 zusätzlich Fahrstreifen oder ein streckenparalleles Straßen- / Wegenetz benötigt.
  • Fakt ist, der Flächenverbrauch für die Hagnauer Tunnelein- & ausfahrt lassen sich jetzt seriös überhaupt nicht einschätzen.
  • Fakt ist, die Gemeinden Stetten, Hagnau, Immenstaad benötigen Anbindungsknoten zur B31neu, deren Ausführung und damit der Flächenverbrauch heute völlig unbestimmt sind.

Weiterhin ist völlig unklar, welchen Flächenverbrauch Straßenbauwerksänderungen (Brücken, Unterführungen, Querungen) nach sich ziehen. In die Gesamtberechnung fließen neben der Länge und Breite der Straße eine Vielzahl von weiteren Parametern ein. So müssen z.B. neu geschaffene Ausgleichsflächen in der Bilanz berücksichtigt werden, genauso wie Flächen, die später zurückgebaut / renaturiert werden können. Ein gutes Beispiel sind auch Rückhaltebecken zur Reinigung des Oberflächenwassers der Straße. Dieses fließt nicht über die Kanalisation in Kläranlagen ab, sondern wird direkt in Auffangbecken entlang der Straße behandelt. Zahlen dazu liegen überhaupt nicht vor.

Diese Themen werden im B31-Dialogforum zwar deutlich gemacht und erklärt, aber es scheint, als ob die Teilnehmer von IVI, MIK, BUND, NABU den Ausführenden im Dialogforum überhaupt nicht zuhören.


17.06.2018 19:28

Kommen Sie mit uns ins Gespräch.

18.06.2018 19:42

Flächenverbrauch

Aussagen zum Flächenverbrauch sind im frühen Planungsstand gänzlich unseriös. Die bisherigen Aussagen zum Flächenverbrauch der verschiedenen Varianten in der Öffentlichkeit (insbesondere IVI; MIK; BUND; NABU) zum Flächenverbrauch enthalten ganz sicher viele falsche und unzureichende Annahmen. Darüberhinaus werden keinerlei Zahlen zum Vergleich präsentiert. Heute (Q1/2018) bereits zu erklären, welche Variante den größten Flächenverbrauch erzeugen wird, ist pure Spekulation und gehört ins Reich der Wahrsagungen. Warum:

  • Fakt ist, die Variante 0.1 ist die baulich längste Strecke im Vergleich zu 9.3 und 7.5.
  • Fakt ist, die B31neu wird nach Bauausführung eine "Landstraße Kategorie 1 (LS1)" oder im Sinne der StVO eine Kraftfahrstraße (§18 StVO). Damit gilt auf der gesamten Strecke ein Fahrverbot für Fahrzeuge, die bauartbedingt die Höchstgeschwindigkeit von 60km/h nicht erreichen. Außerdem kann der ÖPNV auf diesem Streckenabschnitt nicht mehr anhalten (Wegfall der Haltestellen AIRBUS, Kirchberg, Stetten Süd).
  • Fakt ist, für den Verkehr, der unter §18 StVO fällt und für die Versorgung durch den ÖPNV (Haltestellen) werden für die Variante 0.1 zusätzlich Fahrstreifen oder ein streckenparalleles Straßen- / Wegenetz benötigt.
  • Fakt ist, der Flächenverbrauch für die Hagnauer Tunnelein- & ausfahrt lassen sich jetzt seriös überhaupt nicht einschätzen.
  • Fakt ist, die Gemeinden Stetten, Hagnau, Immenstaad benötigen Anbindungsknoten zur B31neu, deren Ausführung und damit der Flächenverbrauch heute völlig unbestimmt sind.

Weiterhin ist völlig unklar, welchen Flächenverbrauch Straßenbauwerksänderungen (Brücken, Unterführungen, Querungen) nach sich ziehen. In die Gesamtberechnung fließen neben der Länge und Breite der Straße eine Vielzahl von weiteren Parametern ein. So müssen z.B. neu geschaffene Ausgleichsflächen in der Bilanz berücksichtigt werden, genauso wie Flächen, die später zurückgebaut / renaturiert werden können. Ein gutes Beispiel sind auch Rückhaltebecken zur Reinigung des Oberflächenwassers der Straße. Dieses fließt nicht über die Kanalisation in Kläranlagen ab, sondern wird direkt in Auffangbecken entlang der Straße behandelt. Zahlen dazu liegen überhaupt nicht vor.

Diese Themen werden im B31-Dialogforum zwar deutlich gemacht und erklärt, aber es scheint, als ob die Teilnehmer von IVI, MIK, BUND, NABU den Ausführenden im Dialogforum überhaupt nicht zuhören.

18.06.2018 19:45

Zerschneidung

Ausgehend vom IVI, MIK, BUND, NABU wird oft so getan, als ob es eine Zerschneidung der Region heute nicht geben würde bzw. nur für Hagnau ein Problem ist und sowohl Stetten als auch Immenstaad davon überhaupt nicht betroffen wären. Die B31 hat bereits heute eine enorme Zerschneidungswirkung in Stetten, in Hagnau sowieso und auch in Immenstaad. Stetten hat zusätzlich das Problem der doppelten Zerschneidung durch die B33. Diese Zerschneidung würde sich im Ausbau 0.1 nur dramatisch verstärken. Es ist im Grunde eine Ungeheuerlichkeit, den Menschen in Stetten und Immenstaad (aber auch Hagnau selbst mit Tunnel) und auch der seenahen Landschaft das weiter zu zumuten. Die Einschätzung einer "weiteren Zerschneidung " durch eine Trasse auf der Linie 7.5 ist falsch, weil es nur eine Verlagerung des Effekts in nicht bewohntes Gebiet bedeutet. Ohne der seenahen B31 (0.1) wird dieser Zerschneidungeffekt regional sogar massiv miniert. Gerade der IVI bemüht gerne den Begriff des "Sankt Florian Prinzips". Aber streng genommen macht der IVI nichts anderes. Außerdem ist der IVI derart auf Hagnau fokussiert, dass dort völlig übersehen wird, dass die Welt rechts und links von Hagnau nicht endet und damit die Belastungen und die Probleme aus dem Verkehr auch nicht aufhören.

Sowohl für Stetten als auch für Immenstaad haben tausende LkWs pro Tag, die nahezu rund um die Uhr fahren überhaupt keinen Unterhaltungswert.